19. Juli in Frankfurt: Creative-Commons-Kino

Jour:Fritz

Am Freitag, den 19. Juli 2013 ist im jour:fritz ab 19:00 Uhr Creative-Commons-Kino-Abend. Die Idee dazu war aufgekommen, als ich letztes Jahr im Oktober dort Creative Commons allgemein in einem Vortrag vorgestellt habe. Als Rahmenprogramm hatte ich Sintel und Tears of Steel gezeigt, und eines führte zum anderen. :)

Zugang zu Ihrem Amazon.de-Konto

Manchmal lohnt es sich, Spam-Mails zu lesen. :o)

Sehr geehrter Amazon Kunde,
Wir haben vor kurzem festgestellt, dass verschiedene Computer zu Ihrem Amazon-Konto, das Kennwort und der vorliegenden Schach mehr taient vor dem Anschluss zu verbinden. Jetzt müssen wir die neuen Informationen aus Ihrem Amazon-Konto zu bestätigen. Wenn nicht innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen werden, sind wir gezwungen, Ihr Konto auf unbestimmte Zeit auszusetzen, weil es in eine betrügerische Absicht verwendet werden kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis in dieser Weise. Um Ihr Online-Konto zu bestätigen:

>> Klicken Sie hier <<

Ja, liebe Freunde, wir haben Euch ausgehorcht

PIRATEN wählen

Worum geht es bei der jüngsten Aufregung um [...] die Spionage der Vereinigten Staaten gegen europäische Wirtschaftsunternehmen? Fangen wir mit ein paar offenen Worten von amerikanischer Seite an. Ja, meine kontinentaleuropäischen Freunde, wir haben euch ausspioniert. Und es stimmt, wir benutzen Computer, um Daten nach Schlüsselwörtern zu durchsuchen. Aber habt ihr euch auch nur für einen Augenblick gefragt, wonach wir suchen?

Neptunbrunnen: Worum es mir geht

http://www.youtube.com/watch?v=waqqcaoOq5IOffensichtlich war meine Sicht des Geschehens vom Neptunbrunnen falsch, denn nicht der Beamte im Brunnen hat geschossen, sondern einer von ausserhalb. Das ändert aber nichts an meiner grundlegenden Kritik, sowohl am Vorgehen der Polizei als auch an den Forderungen von Politikern der CDU uns CSU.

Verkehrte Welt: Mann wird von Polizei erschossen, Video davon soll nicht gezeigt werden

http://www.youtube.com/watch?v=pav2CPIHuE0
In Berlin wird von einem Polizisten ein offensichtlich geistig verwirrten Mann erschossen. Dieser hatte sich nackt ausgezogen, sich in einen Brunnen gelegt und dort mit einem Messer selber verletzt. Ein gutes Dutzend Polizisten ist schnell vor Ort. So wie es aussieht, ging von dem Mann keine konkrete Gefahr aus und aus einer Distanz von weniger als einem Meter sollte ein Polizeibeamter - auch wenn er in einem Brunnen steht - in der Lage sein, einen Warnschuss abzugeben oder in ein Bein zu schiessen. Stattdessen feuert er dem Mann mitten in die Brust. Der Vorfall wird von diversen Menschen gefilmt und die Videos werden ins Netz gestellt.

Wieso ist Privatsphäre wichtig?

Fühlen Sie sich jetzt sicher vor Terrorismus?

Cory Doctorow, einer meiner Lieblingsautoren, erklärt im Guardian, wieso uns allen Prism nicht egal sein sollte. Ich finde sein Beispiel mit der Toilette sehr schön, denn wir haben haben bereits seit Jahren entsprechende Aufkleber verteilt. Um so schlimmer, dass es nach wie vor Menschen gibt, die bereit sind, jegliche Privatsphäre aufzugeben und sich einreden, dass sie nichts zu verbergen hätten.

Leistungsschutzrecht: Das Imperium schlägt zurück [Update]

Google News - Opt-In

Google macht gerade Presseverlegern ein Angebot. Hintergrund ist das am 1. August in Kraft tretende Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Diese gewährt ihnen das exklusives Recht, ihre Inhalte - auch auszugsweise - öffentlich im Internet verfügbar zu machen. Wer ab diesem Termin noch bei Google News vorhanden sein will, muss Google seine Inhalte kostenfrei zur Verfügung stellen. Die bisherigen Antworten auf dieses Angebot sind eindeutig.

CDU SPD FDP Grüne einig: Frankfurter Kessel war richtig

BRDDR

Während der Blockupy-Demonstration in Frankfurt wurden mehrere hundert Personen eingekesselt. Aus Kreisen der Frankfurter Polizei hieß es dazu lapidar: Wer zu nah an den paar Chaoten gewesen wäre, der habe halt Pech gehabt. Aus NRW gab es jetzt breite Rückendeckung für den Polizeieinsatz. Als die dortige Piraten-Fraktion Rot-Grün an das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel, eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten einzuführen, erinnerte, trat das eine Welle der Empörung los.

Mahnwache vor US-Generalkonsulat

Stop watching US

Im Rahmen der Mahnwache gegen PRISM wollte ich ein Foto von unserem Vorsitzenden vor dem US-Generalkonsulat in Frankfurt machen. Die anwesende Polizei wurde plötzlich sehr, sehr hektisch und wies uns höflich darauf hin, dass wir gerade dabei wären, gegen die Auflagen der Mahnwache zu verstossen. Das sehen wir zwar anders, weil die Mahnwache ja nach wie vor auf der anderen Straßenseite war, aber in Anwesenheit von Maschinenpistolen ist man da doch immer etwas kompromissbereiter...

David Rovics: PRISM

David Rovics, Singer/Songwriter aus den USA, hat sich dem größten (bisher!) bekannt gewordenen Überwachungsprojekt PRISM angenommen. Meiner Meinung nach nicht sein bester Song, aber er sollte dennoch gehört und verbreitet werden:
http://www.youtube.com/watch?v=HA6T8mQg-pw