Hufgard warnt vor Alieninvasionen im Wahlkampf
Hessischer Pirat: "Jedes Szenario in Betracht ziehen"
Christian Hufgard, Pirat aus Hessen, hat vor Alieninvasionen vor der Bundestagswahl gewarnt. Man müsse jedes Szenario in Betracht ziehen und sich entsprechend vorbereiten, sagte er in einem Interview.
In meinem Gespräch mit sich selbst sagte er: "Es hat nichts mit Panikmache, aber sehr viel mit Vorsorge zu tun, wenn sich die Polizeien von Bund und Ländern auch auf die Möglichkeit einer Alieninvasion vorbereiten." Dem Bericht zufolge bestätigte er, dass die Eliteeinheit GSG 9 der Bundespolizei und die Spezialeinsatzkommandos der Länder für den Fall von Alieninvasionen trainieren.
Wahl im Zentrum?
Es sprächen alle Erkenntnisse dafür, dass Aliens den Bundestagswahlkampf spektakulär nutzen wollten, um mit Anschlägen den Abzug der Erde aus der Milchstraße zu erzwingen. "Wir wissen nicht, wann und wo sie zuschlagen werden." Aber Deutschland stehe eindeutig im Fadenkreuz. Das Terrornetz Sirion 13 wolle massiven Schaden anrichten.
Ob die Aliens allerdings dazu in der Lage seien, also ob Raumschiffe und Waffen vorhanden seien und wie weit sie mit ihren möglichen Planungen seien, lasse sich sehr schwer einschätzen. Fest stehe, so HUfgard, dass die Sicherheitsbehörden erstmals seit längerer Zeit finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stellen und auch die Katastrophenpläne überarbeiten, weil sie Invasionen vor der Wahl befürchten.
Ok, bis jetzt war es noch lustig. Das schlimmst ist, dass Hessens Innenminister Bouffier aktuell verbreitet, dass eine erhohte Terrorgefahr drohe. Statt Alieninvasionen waren sein Szenario aber Massengeiselnahmen durch islamistische Terroristen. Dabei bringt er auch wieder ins Spiel, dass umbedingt die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufgehoben werden müsse.
Bei Gefahr im Verzug muss es möglich sein, dass es zum Beispiel direkten Funkkontakt der Einsatzleitung zum Piloten eines Abfangjägers gibt und man sich nicht mit Händewinken verständigen muss.
Was für ein Bedrohungsszenario hier gemeint ist, ist fraglich. Soll bei einer Massengeiselnahme einfach das Gebäude in dem die Geisel gefangengehalten werden bombadiert werden? Oder soll das Flugzeug, in dem die potentiellen Geiselnehmer einfliegen abgeschossen werden? Oder ist es wieder das präventive Abschiessen von entführten Flugzeugen auf der Agenda?
Besonders abstrus wirken diese Forderungen, da noch nicht einmal bekannt ist, ob die vermeintlichen Terroristen Sprengstoffe und Waffen haben. Aber natürlich ist die Bedrohungslage wieder verschärft und die abstrakte Gefahr wieder erhöht.
Statt jetzt wieder nach der Aufhebung der Trennung von Polizei und Bundeswehr zu schreien, die dank Einrichtungen wie dem Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum, Aufklärungsflügen mit Tornados über Demonstranten und Kampfpanzern vor Fußballstadien während der WM schon längst Makulatur ist, wäre es an der Zeit, über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan nachzudenken. Dieser wird damit begründet, dass durch ihn die Terrorismusgefahr in Deutschland reduziert würde. Wenn sie jetzt im Gegenteil dadurch sogar erhöht wird, hat er sein Ziel ganz klar verfehlt und muss beendet werden!
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Ihr habt sicher über die Terrorgefahr in Deutschland gelesen
from Ironischer Blog des Studenten Sebastian Flemig - Besuchermag on So, 08/02/2009 - 22:43Ich denke jeder von euch, der halbwegs informiert ist, hat vor kurzem einen oder mehrere Berichte über die extreme Terrorgefahr in Deutschland vor den Bundestagswahlen gelesen. Denn die islamistischen Terroristen, wie sie so gern genannt werden, hätten...
Vorsicht Wahl, der Terror ist in Gefahr!
from Under skull and bones on Sa, 08/01/2009 - 17:36Halt Moment, streicht das. Es muss heißen:
Vorsicht Terror, die Wahl ist in Gefahr!
Das strebt zumindest die CDU ziemlich deutlich an.
Ein Schelm, wer sich dabei denkt, dass es im Wahlkampf bestimmt gut für die CDU ist, wenn das Sommerloch...