Urheberrecht

Kuchen: Kleiner Rabe Socke

Kleiner-Rabe-Socke-Kuchen

Anlässlich eines höchst erfreulichen Ereignisses wurde hier im Hause mal wieder gebacken. Während es letztes Jahr einen Radlader-Kuchen gab (den Unterschied zwischen Radlader und Bagger erkennt kaum ein Kind ;), sollte es dieses Jahr ein "Kleiner Rabe Socke"-Kuchen werden. Als Grundlage dient der Tassen-Schokokuchen in 1 1/2-fachem Rezept auf einem Backblech.

Wir sind die Bürgerinnen und Bürger [Update]

Abgelegt unter:

Unter dem Titel Wir sind die Bürgerinnen und Bürger werden Unterschriften gesammelt. Der Text dort klingt eigentlich ganz nett, hat aber einen sehr entscheidenden Haken:

Jeder Urheber und jede Urheberin soll selbst entscheiden können, was mit dem eigenen Werk passieren soll – und was nicht.

PA149 Urheberrechtsreform oder „Was für ein Eichhörnchen war eigentlich in dem Sack?“

Den am Sonntag in Offenbach angenommenen Antrag zur Reform des Urheberrechts im Detail zu beschreiben ist ein relativ unfruchtbares Unterfangen, da er bereits hoch komprimiert ist. Alleine die Überschriften der einzelnen Themen haben einen Umfang von über einer Seite. Zusammengefasst enthält der Antrag alle entscheidenden Piratenforderungen: Die Legalisierung von Tauschbörsen, die Ausweitung der Schranken für Privatkopie und der Schaffung abgeleiteter Werke, die Stärkung von Bildungseinrichtungen, die Verkürzung von Schutzfristen, die Eindämmung der Abmahnindustrie und die Stärkung von Urhebern gegenüber Verwertern. Das wesentliche Kernelement dabei ist, dass ein neues Gleichgewicht im Kräftedreieck Urheber-Verwerter-Allgemeinheit geschaffen wird. Dabei lassen Piraten, Urheber und Verwerter alle ein paar Federn. Kaum verwunderlich dürfte sein, dass es die Verwerter sind, die meisten verlieren.

Markus Reiter: Dumm 3.0

Abgelegt unter:

Es ist doch immer wieder schön zu lesen, dass sich auch ältere Autoren mit dem Medium Internet beschäftigen. Bei sehr vielen wird recht schnell klar, dass sie vor allem eines haben: Angst. Angst vor Veränderung. Angst davor, dass sie die Kontrolle über ihre Werke verlieren. Doch woher kommt dieser Angst? Wäre man gemein, würde man jetzt einfach den aktuellen Buchtitel von Markus Reiter als Antwort geben: Dumm 3.0

Urheberrecht und Kulturflatrate - Grüne oder Piraten?

Donnerstag waren wieder einige Mitglieder der Piratenpartei, darunter auch ich, der Einladung der Landes-AG Medien in den Frankfurter Römer gefolgt. Wir waren vor knapp zwei Monaten schon mal dort eingeladen gewesen und auch damals stellte sich die Situation etwas skurril da: Die Grünen waren der Meinung, die gleichen Ziele zu haben wie wir - und wir widersprachen heftigst. Auch in der Diskussion zu den einzelnen Punkten war nicht wirklich viel Einigkeit zu erkennen.

Piraten vs. Richard M. Stallman

Richard M. Stallman
Foto: cheetah100
Lizenz: cc-by

Richard M. Stallman, Erfinder der GPL und Gründer der Free Software Foundation (FSF) kritisierte neulich auf der Webseite der FSF die schwedische Piratenpartei. Ihre Haltung zum Urheberrecht sei eine Gefahr für freie Software und insbesondere die GPL. Was auf den ersten Blick absurd klingt, hat zumindest teilweise durchaus seine Berechtigung.

Dabei sein ist alles? Autoren zum Heidelberger Apell befragt

Abgelegt unter:

Was haben Alexander Kluge, Thomas Meinecke, Thomas Palzer, Hajo Jahn, Matthias Matussek, Bascha Mika, Hans Magnus Enzensberger, Klaus Theweleit, Eva Demski und Uwe Timm gemeinsam?

Three-Strikes-Gesetz auf EU-Ebene vom Tisch!

three strikes
Foto: Kounelli
Lizenz: cc-by-nc-nd

Das EU-Parlament hat heute überraschend gegen den umstrittenen Kompromiss mit dem EU-Rat zu Internetsperren bei wiederholten Rechtsverletzungen ausgesprochen. In der zweiten Lesung des EU-Telecom-Pakets stimmte eine Mehrheit von 405 Abgeordneten für die Fassung aus der ersten Lesung. Nach dieser sind Eingriffe in die Grundrechte der Nutzer nur nach einer Gerichtsentscheidung zulässig. Eigentlich traurig, dass über so etwas heutzutage überhaupt abgestimmt werden muss. Das Ergebnis ist ein klares Signal - vor allem gegen den Vorstoß der französischen Regierung, ein Verfahren zur "abgestuften Erwiderung" auf Copyright-Verstöße gemäß dem "3 Strikes"-Ansatz gesetzlich zu verankern.