Verkauf

Erste Hürde für Bürgerentscheid in Kelsterbach genommen!

wahlurne
Auch wenn die offizielle Übergabe der Unterschriften inklusive Pressekonferenz erst morgen stattfindet, geht die gute Nachricht bereits seit Freitag über alle Ticker: Die notwendigen Unterschriften wurden gesammelt. Über 1.200 sind es wohl, die in der kurzen Zeit zusammengekommen sind. Notwendig waren 976.

Soweit die guten Nachrichten. Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten...

Wessen Interessen vertritt die Kelsterbacher SPD?

Stacheldraht im Kelsterbacher Wald

Auf wesentliche Nachteile des angestrebten Bürgerbegehrens gegen das von der Stadtverordnetenversammlung Kelsterbach beschlossene Eckpunktepapier zwischen Stadt Kelsterbach und Fraport AG weist die SPD Fraktion hin.

liest man in der letzten Ausgabe von "Kelsterbach Aktuell". Wenn man das Wörtchen "angebliche" vor "Nachteile" einfügt, entspräche dies sogar der Wahrheit. So wie der Magistrat "informiert" weist die SPD auf "Nachteile" hin.

Kelsterbach: Informationen vs Tatsachen

Folgendes Brieflein flatterte heute in meinen Briefkasten. Ich nehme mir mal heraus, es Block für Block zu kommentieren.

Der Magistrat der Stadt Kelsterbach möchte Ihnen zum Thema Flughafenausbau und zum Eckpunktepapier mit der Fraport AG folgende Informationen übermitteln:

Nunja, immerhin wird von "Informationen" gesprochen und nicht von "Tatsachen".

GRÜNE beantragen sofortige Umsetzung des Nachtflugverbots!

"Wirtschaftsminister Posch kümmert sich einfach nicht um die Belange der Bevölkerung rund um den Frankfurter Flughafen, sondern verfolgt weiterhin stur die Interessen der Luftverkehrswirtschaft. Selbst eine Gerichtsentscheidung bringt ihn nicht dazu, seine Haltung zu ändern." Mit diesen Worten kommentiert der flughafenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frank Kaufmann, die Aussagen von Wirtschaftsminister Posch (FDP) in der Sonntags-FAZ. Dieser hatte erklärt, das Nachtflugverbot nicht direkt umsetzen zu wollen.

Ton-Mitschnitt von der Stadtverordnetenversammlung veröffentlicht!

In den Zeitungen konnte man lesen, aufgrund von Tumulten hätten die Stadtverordneten die Sitzung abbrechen müssen. Dass dies so nicht stimmt 100%ig, wurde hier schon ausgeführt. Es gab ganz klar unschöne Szene, wie das Auspfeifen des Vorsitzenden bereits bei der Eröffnung. Von dem Empörung als beschlossen wurde, das Eckpunktepapier ohne Diskussion anzunehmen mal ganz abgesehen.

Versprechen vs Realität

Wahlversprechen des Kelsterbacher Bürgermeisters Manfred Ockel unter die Lupe genommen. Hier von einem "Wortbruch" zu sprechen, ist sicher übertrieben. Im Grunde genommen hat er nichts versprochen. Also kann ihm auch niemand übel nehmen, wenn er sich nicht dementsprechend verhält.

Verraten und verkauft - Kelsterbacher Stadtverordnete nehmen Eckpunktepapier an

schuh Was haben George W. Bush und Manfred Ockel gemeinsam?
Beide wurden mit Schuhen beworfen - im Kulturkreis des Islam ein Zeichen tiefster Abscheu und Verachtung.

Rote Karte für Kelsterbacher Stadtverordnete

rote KarteGestern Abend fand eine gemeinsame Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses und des Ausschusses für Bauen, Planung und Umweltschutz statt. Einziger Punkt war das vom Magistrat bereits paraphierte Eckpunktepapier mit der Fraport, in dem Kelsterbach den Bannwald verkauft. Dadurch soll Fraport die Möglichkeit zu geben werden, möglichst viel Wald vor dem vorgeschrieben Rodungsstopp im März abzuholzen.

30 Millionen Silberlinge

Wer bezahlt hier wen?
"Wer bezahlt hier wen?" stand auf einem Plakat einer Demonstrantin geschrieben, die dem Aufruf vieler Initiativen gefolgt war.

Weit über 500 Menschen - eigentlich erschreckend wenig wenn man bedenkt, wie viele durch den zunehmenden Fluglärm betroffen sein werden - haben sich gestern vor dem Bahnhof in Kelsterbach versammelt, um von dort aus einen Demonstrationszug durch die Stadt zu bilden. Alles natürlich unter den wachsamen Augen der Polizei, die bereits rechtzeitig die Fußgängerbrücke über die Bahn besetze. (Wahrscheinlich vermutete mal das Anbringen subversiver Plakate...)