Versprechen vs Realität
Wahlversprechen des Kelsterbacher Bürgermeisters Manfred Ockel unter die Lupe genommen. Hier von einem "Wortbruch" zu sprechen, ist sicher übertrieben. Im Grunde genommen hat er nichts versprochen. Also kann ihm auch niemand übel nehmen, wenn er sich nicht dementsprechend verhält.
Der große Nachbar Flughafen ist Chance,aber auch Last zugleich!
Sicherlich hat Kelsterbach von der Entwicklung des Flughafens auch profitiert. Aber unsere Lebensqualität darf dabei nicht verloren gehen. Deshalb trete ich für einen intensiven Dialog mit der Fraport AG ein, um sowohl Stadt als auch Flughafen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wir lehnen eine Landebahn im Kelsterbacher Wald weiterhin ab, trotzdem bemühen wir uns um einen partnerschaftlichen und verträglichen Umgang mit dem Flughafen.
Realität:Der Wald wird verkauft
Statt den Klageweg bis zum Ende auszuschöpfen - und vielleicht einen Anwalt zu engagieren, der an seine Fähigkeiten glaubt - verkauft Kelsterbach seinen Wald.
Der direkte Kontakt mit der Bevölkerung ist unverzichtbar!
In den letzten Jahren habe ich viele Kontakte zu den Menschen und Vereinen in Kelsterbach knüpfen können. Dies war mir besonders wichtig und hat mich auch in meinem Engagement für die Stadt bestärkt. Viele Ideen aus der Bevölkerung konnte ich nutzen und in mein politisches Wirken einbringen. Ich möchte deshalb weiterhin Ihr Ansprechpartner sein.
Realität:Ockel flieht unter Polizeischutz
Statt zu seinen Handlungen zu stehen und den Diskurs mit der Bevölkerung zu suchen, flieht der Bürgermeister vor seinen Bürgern.
Überörtliches Engagement für die Region ist wichtig!
Neben den städtischen Aufgaben bin ich seit zehn Jahren Geschäftsführer der Regionalpark RheinMain Südwest und bin dort an der Gestaltung überörtlicher neuer Fahrradwege und Grünzüge beteiligt. Um die Kelsterbacher Interessen auch über unsere Stadtgrenzen vertreten zu können, engagiere ich mich in zahlreichen überregionalen Gremien und halte intensive Kontakte mit den Nachbarkommunen in der Region.
Realität:
Mit dem Verkauf und der vertraglichen Zusicherung, keine weiteren Klagen gegen die Landebahn anzustrengen schert Kelsterbach aus dem Klageverbund mit den anderen betroffenen Gemeinden aus. Angeblich werden die Erfolgsaussichten der anderen Gemeinden davon aber nicht betroffen sein. Abgesehen natürlich von der Tatsache, dass die Fraport sobald der Vertrag unterschrieben ist weiter roden darf - und nach Aussage von Robin Wood auch jetzt schon auf deutlich mehr Fläche rodet, als ihr gestattet wurde.
Durch die Rodung werden Fakten geschaffen, die die Gerichte nicht ignorieren können.
Die bisher umgesetzen Vorhaben der Regionalpark RheinMain Südwest wurden übrigens zu 30% von der Fraport finanziert.
Energie- und Umweltprojekte sind wichtige Bausteine meiner Tätigkeit!
Den sparsamen Verbrauch von Energie sowie Alternativen zu fossilen Brennstoffen gilt es gerade auch im Hinblick explosionsartiger Preissteigerungen von Öl und Gas besonders zu forcieren. Ein umfangreiches Energiespar- und Alternativprogramm ist ein wichtiges Signal in unserer Stadt. Aber auch Umweltschutzaspekte wie Lärm, sparsamer Verbrauch von Wasser und Naherholungsentwicklung sind wichtige Bausteine für die Kommunalpolitik.
Realität:Wir helfen dem Flughafen beim Wachsen
Gerade der Flugverkehr erzeugt viel Lärm und verbraucht Öl in enormen Mengen. 300ha Bannwald werden der Fraport zum Roden verkauft. Wie sich die steigenden Ölpreise auf den Flugverkehr auswirken, ist auch ungewiss. Das Wachstum wird auch hier irgendwann seine Grenzen erreichen.
Die Stadt muss sich für künftige Aufgabenstellungen vorbereiten
Die sich weltweit ändernden wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen machen auch vor Kelsterbach nicht halt. Mit den Kelsterbachern gemeinsam möchte ich mich diesen Herausforderungen stellen und sie meistern. Dann wird es uns auch gelingen, unsere Identität und Selbständigkeit zu erhalten!
Realität:Über ein drittel von Kelsterbach gehört bereits der Fraport
Jetzt folgt ein weiteres Fünftel. Die Identität als "Perle am Untermain" wandelt sich langsam zur "Perle im Flughafen", Und Selbstständigkeit? Wer sich so verkauft, ist nicht mehr selbständig.
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- Döring Recht. Nicht die #Piraten sind das Problem der #FDP, sondern die FDP selber. http://t.co/LI5eDNRh — vor 1 Stunde 29 Minuten
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- Der Song passt auch gut zum @Stopp_ACTA Tag: http://t.co/tZPFKzMW — vor 19 Stunden 33 Minuten
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